Kunst und Wein

Karikaturen rund um Kunst und Wein

Whiskey trifft Wein

Fast schon ein Religionsstreit: Whiskey trifft Wein!

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Whiskey trifft Wein


Whiskey trifft Wein
Zeichner: Roger Schmidt

Whiskey und Wein

"Slainte Mhath!" "Zum Wohl!" Sagt der Schotte auch dann, wenn er einen Irish Whiskey trinken muss, obwohl er schon aus instinktivem Patriotismus seinen schottischen Whisky vorzieht.
Egal welchen Whiskey oder Whisky man trinkt, man beruft sich darauf, dass seine ursprüngliche Bedeutung "Wasser des Lebens“ schon Grund genug sei, gleich mehrfach täglich davon zu trinken.
So begründen auch die "berufenen" Weintrinker ihr Trinkverhalten und bestreiten vehement, dass Whiskey ein Lebensmittel sei. Weintrinker benutzen natürlich Wasser niemals als Synonym für Wein. Wein ist ein Lebenselixier, Wein ist Medizin. Whiskey dagegen soll vor allem der Leber Probleme bereiten.
Eines ist jedoch beiden gemeinsam: Das eigentliche Trinken wird zum Kult oder gar zu einer Religion erhoben. So ist das richtige Glas Voraussetzung dafür, dass man überhaupt den herrlichen Duft des Getränkes wahrnehmen kann. Die Whiskey-Trinker bestehen auf einem tulpenförmiges Glas, das die Aromen bündelt und verstärkt: Es kann nur ein Nosing-Glas mit Kelch sein.
Da hat es der Weintrinker nicht so einfach. Die Auswahl des richtigen Glases variiert von Wein zu Wein, ja sogar von Region zu Region. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann man riechen, welche Biene auf welcher Blüte, auf welchem Boden so heftig kopulierte, dass der Wein ein nussiges Aroma hat, obwohl weit und breit keine Nüsse angebaut werden.
Eine Diskussion über den Ausbau beider Getränke wird die Trinker auch nicht vereinen. Da reifen beide in den unterschiedlichsten Fässern. Das „Blenden“ irischer Whiskeys findet vor allem verschiedene Reifeprozesse unterschiedlichen Fasstypen (Sherry-, Bourbon-, Portweinfässer) statt, was dann den Geschmack gibt.
Für den Weintrinker ein Unding. Wein braucht Ruhe! Das hat der Wein mit seinem Trinker gemeinsam. Wein muss in seinem angestammten Fass reifen. Es sollte schon ein Barrique sein – mindestens, denn das Holz ist das Gewürz des Weines.
Ehrfürchtig werden beide, wenn sie ein Glas in der Hand halten, dessen Inhalt ein hohes Alter aufweist und auch seinen Preis hat. Der Whiskey-Trinker wird jetzt den Weintrinker belächeln, ist er doch auf der sicheren Seite: Ein hundert Jahre alter Whiskey überlebt problemlos, Wein dagegen muss schon einige Voraussetzungen mitbringen um hier mitzuhalten.
Beim Öffnen einer alten Flasche Wein hat man schon manchen Weinfreund weinen sehen, als ihm der Duft einer verschimmelten Kellertreppe entgegenschlug.
Da schlägt sich der Whiskey-Trinker vor Schadenfreude auf die Schenkel.

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