Kunst und Wein

Karikaturen rund um Kunst und Wein

Weinessig

Weinessig - ist die unterste Stufe im Leben einer Traube oder ein Wundermittel für den Körper?

Weinessig entsteht bei der Vergärung von Wein; ein Vorgang, der als die "Essiggärung" bezeichnet wird. Hierbei wird der Alkohol mit Hilfe von Bakterien in Essigsäure umgewandelt. Der Säuregehalt des gewonnenen Essigs hängt vom Alkoholgrad des Weines, aus dem er entstand, ab. Echter Weinessig wird aus Traubenwein gewonnen (im Gegensatz zu Branntweinessig, der aus Branntwein gewonnen wird). Auch die Qualität des Weinessigs hängt stark von dem Wein ab, aus dem er gewonnen wurde.

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Weinessig


Weinessig
Zeichner: Roger Schmidt

Warum nicht Weinessig statt Wein trinken?

Es gibt roten und weißen Weinessig, wobei der weiße ein wenig milder ist. Beide Sorten werden gern in der Küche verwendet, so etwa beim Verfeinern von Salaten und Marinaden, für die Herstellung von Saucen und Pasteten. Genutzt werden seine vorzüglichen Eigenschaften, die die Farbe des Gemüses erhalten, Fleisch zart machen und Vitamine schützen.
Daneben ist die medizinische Wirkung von Weinessig bekannt: So wurde der Essig früher auf Grund seiner desinfizierenden Wirkung für die Säuberung von Wunden verwendet. Aber auch von "innen" soll er reinigend wirken. Genau wie ein Schnaps wirkt er magenberuhigend nach einem oppulenten Mahl. In manchen Kulturen wird er gar als Aperitif vor dem Essen genossen.
Welche gesundheitlichen Vorteile hat der Weinessig gegenüber dem Wein? Zum einen wäre hier seine die Verdauung fördernde Wirkung zu nennen. Denn die Essigsäure regt die Speicheldrüse zur erhöhten Sekretion an, was der Verdauung zugute kommt. Gleichzeitig sorgt die Säure dafür, dass Abbauprodukte schneller wieder ausgeschieden werden. Essig ist zudem maßgeblich am Fettstoffwechsel beteiligt. Darüber hinaus sind im Weinessig wertvolle Aminosäuren und B-Vitamine enthalten. Und wer zuviel Essig zu sich genommen hat, braucht keine Vergiftung oder Verdünnung des Blutes zu befürchten - wovor früher oft gewarnt wurde - denn der Körper hat ein sehr wirksames Abbausystem, das den pH-Wert immer konstant zu halten vermag.
Anders sieht es da schon mit dem übermäßigen Genuss von Wein aus. Hier stellt sich nicht nur der berühmte Brummschädel ein, sondern auf Dauer werden auch wichtige Organe geschädigt. Ein Glas Wein pro Tag sollte genügen. Sonst kann sich unter Umständen eine Gewöhnung einstellen und insbesondere die Leber stark belastet werden.
Für den einen oder anderen mag die Vorstellung, statt des Weines zum guten Essen Weinessig als Aperitif zu sich zu nehmen, gewöhnungsbedürftig sein. Doch darum geht es auch gar nicht; es muss keine entweder-oder-Lebensweise gefunden werden. Wer bisher jedoch den Wein vor allem aus medizinischen Gründen getrunken hat, sollte öfter mal auf Weinessig umstellen. Der Weinessig hat sich nicht umsonst sein Terrain zurückerobert - doch auf der nächsten Party sollte vielleicht auch die eine oder andere Flasche Wein bereitgehalten werden - für jene, die den Gesundheitstrend verschlafen haben.

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